Normen helfen bei der Durchführung einer Risikobeurteilung insofern, als dass in der jeweiligen Norm bereits wichtige Teile der Risikobeurteilung durchgeführt wurden und man sich daher eine Menge Arbeit erspart.

Wenn die in Frage kommende Norm eine harmonisierte Norm ist, dann hat die Norm üblicherweise ein Kapitel oder einen Anhang „Signifikante Gefährdungen“. In diesem Kapitel sind die für die jeweilig von der Norm betrachteten Maschinenarten die wesentlichen Gefährdungen identifiziert, sowie auch gleichzeitig die nötigen Maßnahmen zur Minderung beschrieben. Somit erspart man sich die mühevolle Aufgabe des identifizierens der Gefährdungen für die konkrete Maschinengattung und das Erarbeiten von Maßnahmen. Man übernimmt die in der Norm identifizierten Risiken in die eigene Beurteilung, bewertet sie und setzt die in der Norm beschriebenen Maßnahmen zur Minderung um.

Zu bemerken bleibt, dass obwohl die Norm bereits Risikoidentifizierung und Risikominderung enthält, man trotzdem die in der Norm enthaltenen Risiken in die eigene Bewertung übernehmen muss. Weglassen darf man sie deswegen nicht. Nichtsdestotrotz erspart man sich durch die Anwendung einer Norm eine Menge Arbeit und erhält zusätzlich Rechtssicherheit weil man den „Stand der Technik“ anwendet.

eRA, die Software zur Durchführung einer Risikobeurteilung unterstützt Sie perfekt in der Berücksichtigung der signifikanten Gefährdungen aus der Norm. Wie Sie Normvorgaben in eRA einarbeiten erfahren Sie hier.

Wie helfen Normen bei der Risikobeurteilung?